Erkältungserkrankungen mit hilfreichen Tipps aus der Natur

Erkältungskrankheiten in der kalten Jahreszeit
– naturheilkundlich betrachtet und natürlich behandelt –

Ist das Klima kalt und feucht, kündigen sich bei vielen Menschen durch eine Schniefnase, eine rauhe Stimme, einem Kratzen im Hals und leichtem Husten eine Erkältung an. Grund dafür ist, daß ein zu kalter Körper eindringenden Erregern nicht so gut widerstehen kann. Allen voran sind Viren die Ursache für die typischen Erkältungssymptome in den oberen Luftwegen. Da die Schleimhäute der Atemwege der „Filter“ gegen eingeatmete Viren sind, treten hier zuerst die Entzündungs-Anzeichen auf. Meist sind dies Schnupfen, Husten und Halsschmerzen. Um zu verhindern, daß sich aus einer leichten Erkältung eine schwere Grippe entwickelt, kann die Kraft der Natur helfen. In der Naturheilkunde werden bei Erkältungen schweisstreibende und schleimlösende Mittel angewandt. Haut und Schleimhäute werden in ihrer Funktion als Filter unterstützt. Schwitzen regt das Immunsystem dazu an, sich gegen Viren zur Wehr zu setzen.

Tipp1: Schwitzkur bei ersten Anzeichen
1.
Lindenblütentee wirkt schweisstreibend und abwehrsteigernd
Zwei Teelöffel Lindenblüten (flores de tila) mit ¼ Liter siedendem Wasser übergießen
und 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen.
2. anschliessend ein heißes Vollbad mit 8 Esslöffel Salz und Thymian
Stellen Sie dazu eine Abkochung aus 50 g Thymian (hierba de tomillo) her und
geben Sie diese dem Badewasser bei. Man sollte allerdings darauf achten, daß das
Bad nicht wärmer als 40 Grad ist, da es sonst zu Kreislaufproblemen kommen kann.
Die Badezeit sollte 10 bis 15 Minuten betragen, so daß der Körper auch genügend
Wärme aufnehmen kann. Am effektivsten ist ein warmes Bad vor dem zu Bett gehen.

Tipp 2: Tee bei Halskratzen
Salbeitee lindert Halsschmerzen und ist entzündungshemmend.
Geben Sie dazu einen halben Teelöffel Salbeiblätter (hojas de salvia) in ¼  Liter siedendes Wasser und lassen Sie dies 10 Minuten zugedeckt ziehen.

Tipp 3: Tee bei Husten
1. Lindenblütentee lindert den Hustenreiz
Zwei Teelöffel Lindenblüten mit ¼ Liter siedendem Wasser übergießen und 10 Minuten
zugedeckt ziehen lassen.
2. Thymian empfiehlt sich bei trockenem Husten
Einen Teelöffel Thymian mit ¼  Liter siedendem Wasser übergießen und 10 Minuten
zugedeckt ziehen lassen.

Tipp 4: Erkältungstee
1. Eukalyptus wirkt abschwellend und schleimlösend auf die Schleimhaut der oberen
Luftwege.
2 Teelöffel Eukalyptus-Blätter (hojas de eucalipto) mit ¼ Liter kochendem Wasser
aufgießen, nach 10 Minuten absieben. Täglich 3 Tassen trinken.
2. Melisse bei Erkältung mit Kopfschmerz, Erschöpfung und Schwindel
1 Esslöffel Melissenblätter (hojas de melisa) mit einer Tasse kochendem Wasser
übergiessen und etwa fünf Minuten ziehen lassen. Danach absieben. Bis zu zwei
Tassen täglich.
3. Ingwer wirkt immunstärkend und schleimlösend
7 dünne Scheiben aus der frischen Ingwerwurzel (raiz de gingibre) und 2 Streifen
Zitronenschale in 1 Liter Wasser geben, bei geschlossenem Deckel 10 Minuten kochen.
Bei empfindlichen Schleimhäuten weniger Ingwer und kürzere Kochdauer.

Tipp 5: Inhalation mit Salbeiblättern wirkt abschwellend und entzündungshemmend
3 Esslöffel Salbeiblätter auf 1 ½ Liter kochendes Wasser, vom Herd nehmen und bei geschlossenem Deckel 10-15 min. ziehen und etwas abkühlen lassen. Ein Handtuch über den Kopf, durch die Nase ein- durch den Mund ausatmen.

Prophylaxe
Um nicht schon beim ersten Kälteeinbruch mit Husten, Schnupfen und Fieber im Bett zu liegen, ist es wichtig, den Körper abzuhärten. Dazu gehören in der Naturheilkunde z.B. Maßnahmen wie Stärkung des Immunsystems durch Eigenblutinjektionen.
Auch die Chinesische Medizin bietet Vorsorgemaßnahmen an. Dazu muss man wissen, dass im Alten China die Ärzte nur bezahlt wurden, solange die Patienten gesund waren. So erhielt die Prophylaxe eine ganz besonders wichtige Stellung in der Medizin.
Damit Erkältungen erst gar nicht auftreten, kann bereits im Vorfeld immunstärkende Akupunktur durchgeführt werden.
Zur prophylaktischen Immunstärkung des Körpers wird empfohlen, ab dem Beginn der kälteren Jahreszeit täglich ein bis zwei Tassen Ingwertee (s.o.) zu trinken.

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